10. Das Optionsmenü
des Emulators (Übersicht)
Die Einstellungen ändern
Sie mit der Leertaste, <+> oder <->. Punkte die zur Zeit
nicht verfügbar sind werden dunkler angezeigt.
Die Menüpunkte :
Computer:
Der zu emulierende Computertyp.
Resetsignal:
OFF
= bei Rückkehr das laufende KC-Programm fortsetzen
ON
= bei Rückkehr einen Warmstart durchführen
Power On = bei Rückkehr
einen Kaltstart durchführen
CPU-Takt:
Einstellbar in mehreren
Stufen zwischen 3% und 800%, oder "Bremse aus". Dabei wird nur
das Tempo der CPU U880 geändert. Solange die Bremse eingeschalten
ist, wird die Peripherie auf 100% gebremst.
Fileanpassung:
Bevor ein MC-, Basic-
oder Basicodeprogramm durch die KC-Software geladen
wird, kann es durch den Emulator
gemäß den folgenden Einstellungen verändert
werden (betrifft nicht das direkte Schreiben
in den KC-RAM und beim Laden
von Kassette) :
- LOAD: Alle Basic-
und Basicodeprogramme lassen sich mit LOAD lesen,
sie werden in selbststartende
Programme umgewandelt.
- CLOAD: Alle Basic-
und Basicodeprogramme, selbststartend oder nicht,
lassen sich mit CLOAD
lesen.
- Basicode bzw.
LOAD: Alle Basicodeprogramme, egal in welcher Form
gespeichert, lassen
sich mit dem Bascoder als Basicodeaufzeichnung
einlesen
(*L). Normale Basicprogramme
werden jedoch in
selbststartende Programme
umgewandelt.
- Basicode bzw.
CLOAD: Alle Basicodeprogramme lassen sich mit
dem
Bascoder lesen, alle
übrigen Basicprogramme mit CLOAD.
- OFF: Der Emulator
nimmt keine Änderungen vor.
Für die
Umwandlung der Dateien benötigt
der Emulator einige zusätzliche Dateien. Sie müssen
im Format des KC-Emulators für Windows von H.Haftmann vorliegen und
müssen sich im selben Verzeichnis wie die KC85EMU.EXE befinden.
BRUN.BIN -
Selbststartroutine für die Basicprogramme
BRUN2.BIN - Selbststartroutine
mit integrierten Kassetten-Basic.
BAC3.BIN -
KC85/3 - Bascoder (schwarz/weiss)
BAC3C.BIN - KC85/3
- Farbbascoder
BAC4.BIN -
KC85/4 - Bascoder (schwarz/weiss)
BAC4C.BIN - KC85/4
- Farbbascoder
Tastaturmodus:
- Direkt-MC:
Der ASCII-Code der Taste wird direkt in den
KC-RAM
geschrieben.
Die Tastatur reagiert dadurch schneller. Ist
ganz
interessant bei Geschicklichkeitsspielen
wie Pursuit.
In Wordpro ist diese
Einstellung notwendig !
- Direkt-Basic:
Wie Direkt-MC, jedoch für Basicprogramme mit
dem
Befehl INKEY$
optimiert. Der Ascii-Code bleibt länger im
KC-RAM
gespeichert.
- kompatibel:
Es wird eine echte KC-Tastatur emuliert,
der KC-
Tastaturtreiber wird
voll genutzt.
Einige Programme,
wie z.B. Pharao ersetzen den Tastaturtreiber durch ihren eigenen.
Der Emulator erkennt das und nutzt dann die Einstellung "kompatibel" automatisch.
Joysticktasten:
OFF
= Joystick abgeschaltet
ON = Joystick
an.
Lautstärke:
in 16 Stufen mit + und -
regelbar.
Tonausgabe:
- OFF = Ton aus
- ON = Ton
an, wie er aus der Tapebuchse kommt also ohne Lautstärkeänderung, Mono-Wiedergabe - ON,Stereo = dto. aber Stereo-Wiedergabee
- ON,TV-RGB-Ausgang
= Der Ton, wie er aus diesem Ausgang kommt, mit Lautstärkeänderung
- ON,nur linker Kanal
= Etwas besserer Klang bei Programmen,
bei denen beide
Tonkanäle mit den gleichen Werten programmiert werden (z.B. Basicprogramm
Katz&Maus)
Ist die Bremse eingeschaltet, dann ist die Tonhöhe
und Dauer unabhängig von der KC-Geschwindigkeit.
Ist sie ausgeschaltet,
wird die Peripherie nicht mehr auf
100% herabgeregelt. Die erzeugten Töne würden
um ein Vielfaches höher klingen, so daß der
Ton immer ausgeschalten bleibt.
Load/Save:
- PC-Datei
= die Programme werden von Diskette/Festplatte gelesen
- Soundkarte = die
Programme werden über die Soundkarte gelesen,
Tonausgabe
und Bremse müssen eingeschalten sein
Dateifenster:
Wahlweise wird das
aktuelle Verzeichnis nach KC-Dateien durchsucht, diese werden
mit ihren internen Daten aufgelistet, oder es werden alle Dateien des Verzeichnisses
mit ihrer Größe angezeigt.
TAPE-Archive: TAPE-Archive enthalten
mehrere zusammengehörende KC-Dateien in einer DOS-Datei. Zum
Beispiel ein kurzes Programm das den Bildschirm löscht, anzeigt
wie das Programm heißt und dann das eigentliche KC-Programm
lädt. Diese können für das Dateiformat von A.Fitzenreiter
(*.TAP) und von KCREAD (*.KCM) erzeugt werden. Sie können
auswählen, ob nur die erste enthaltene KC-Datei angezeigt werden
soll, alle weiteren Dateien werden automatisch nachgeladen,
oder ob alle enthalten KC-Dateien einzeln angezeigt und
ausgewählt werden können.
Bascoder:
Es soll der Farb- oder S/W-Bascoder
verwendet werden.
Druckausgabe:
- Ausgabe auf LPT1 bis 3
zusätzlich
kann ein Druckpuffer eingeschalten werden. Alle Daten
werden dann in
einer temporären Datei zwischengespeichert und erst
beim Senden des Zeichens
0Chex (Seitenvorschub) ausgedruckt.
- Umleitung in eine Datei
- Export in eine RTF- oder
Textdatei.
- Off: es wird nichts gedruckt.
Druckertyp:
Der Emulator erkennt
die wichtigsten Befehle des Druckers K6313 und setzt sie in
Befehle des ausgewählten Druckers um:
- Laser/Tintenstrahl
= HP-PCL kompatibler Drucker
- 8-24Nadeln/60-120dpi
= EPSON kompatibler Drucker, die Qualität beim
Ausdruck
von Grafiken kann in 4 Stufen geregelt werden.
- nur Text = die
Zeichenformatierungen und Grafiken werden entfernt.
- wie KC-Druckertreiber=
es wird nichts geändert. Alle Zeichen werden
ohne Änderung weitergegeben.
Emul.Zeichensatz:
Aktiviert beim Druck die
Codeumwandlung vom deutschen in den US-Zeichensatz.
- deutsch: die Zeichen
ÄÖÜäöüß werden umgewandelt
- US-ASCII: keine
Umwandlung
linker Rand:
Damit der Ausdruck nicht
an den linken Blattrand geklatscht wird.
Kann auch durch Drucken
der ESC-Sequenz "ESC l n" geändert werden.
n = Anzahl der Zeichen.
int.Druckertreiber:
- ON = bei jedem
Reset oder PowerOn wird der Emulatorinterne Druckertreiber installiert. Es werden beide Userausgabekanäle verwendet.
- ON+Protokollfunktion
= Alle Ausgaben auf den Bildschirm werden
zusätzlich ausgedruckt. Ein-/Ausschalten mit Alt+D oder Shift+Backspace
- ON+Screencopy =
mit Alt+D werden alle ASCII-Zeichen des Bildschirms
ausgedruckt
- ON+Hardcopy
= mit Alt+D wird der Bildschirm pixelweise ausgedruckt
Die folgenden 5 Optionen
steuern die Digitalisierung des Tones beim Lesen von Kassette:
- Tondämpfung:
ON = Dämpfung des Tones um 12 dB
- Tiefpaß:
ON = höhere Frequenzen werden entfernt
- Hochpaß:
Entfernung tieferer Frequenzen, die Grenzfrequenz ist in 8
Stufen regelbar
- Empfindlichkeit:
die Toleranzgrenze, die überschritten werden muß, damit
der Trigger auf die Änderung des Signal reagiert, in 4 Stufen regelbar.
- Trigger:
Nulldurchgang
= die Polarität wird ausgewertet
Flanke
= Ausgewertet wird der Abstand des Signals vom letzten Maximalwert.
Stopbefehl(5Bh):
Mit diesem Byte können
Sie im Debugger Haltepunkte festlegen. Haben Sie ON gewählt,
wird beim Ausführen dieses Befehls das
laufende Programm unterbrochen und in den Debugger gewechselt.
Bildschirm:
Diese Funktion ist
für alle KC-User gedacht, die ihren KC an einen
S/W-Fernseher angeschlossen hatten, oder es noch
haben. Sie dürfen den Emulator auch auf Schwarz/Weiß umstellen.
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